Verständliche Leitfäden zu den EU-Regeln für die E-Rechnung, zu Rechnungsformaten und zu alltäglichen Rechnungsfragen – geschrieben für Freiberufler und kleine Unternehmen.
Ab wann gilt die E-Rechnungspflicht in Ihrem Land? Ein verständlicher Überblick über die EU-Fristen zur E-Rechnung – Deutschland, Frankreich, Belgien, Polen, Italien, Rumänien, Spanien und die Niederlande – sowie was die EU-Reform ViDA ändert.
Die deutsche B2B-E-Rechnungspflicht für Freiberufler und kleine Unternehmen erklärt: Wer ab 2025 E-Rechnungen empfangen muss, wer ab 2027 und 2028 ausstellen muss, die zulässigen Formate (XRechnung, ZUGFeRD/Factur-X) und was ausgenommen ist.
Die verpflichtende E-Rechnung in Frankreich (facturation électronique) erklärt: Wer ab September 2026 empfangen muss, wer 2026 und 2027 ausstellen muss, das Modell der zertifizierten Plattformen, das das kostenlose staatliche Portal ersetzt hat, und die zulässigen Formate.
Belgien hat die strukturierte B2B-E-Rechnung ab dem 1. Januar 2026 über das Peppol-Netzwerk verpflichtend gemacht. Wer betroffen ist, was das Peppol-4-Ecken-Modell bedeutet, das zulässige Format und wer ausgenommen ist.
Polens KSeF macht die strukturierte E-Rechnung 2026 verpflichtend. Wer ab Februar und April 2026 nutzen muss, die Übergangsfrist vor Sanktionen 2027, wie die zentrale Clearing-Plattform funktioniert und wer ausgenommen ist.
Spanien hat zwei separate Digital-Rechnungsreformen, die leicht zu verwechseln sind: die B2B-E-Rechnungspflicht Crea y Crece und die Software-Regeln Verifactu. Was jede ist, wen sie betrifft und die aktuellen – noch in Bewegung befindlichen – Termine.
Italien war der E-Rechnungs-Pionier der EU: verpflichtend für alle B2B und B2C seit 2019 über die SdI-Plattform. Wie es funktioniert, die Einbeziehung der Pauschalbesteuerten (forfettario) und warum nicht ansässige Unternehmen SdI nicht nutzen müssen.
Rumäniens RO e-Factura ist seit 2024 für B2B und seit 2025 für B2C verpflichtend. Wie die SPV-Clearing-Plattform funktioniert, die Übermittlungsfrist (nun fünf Werktage) und wo nicht ansässige Unternehmen stehen.
Über die großen Pflichten hinaus wechseln weitere EU-Länder zur E-Rechnung. Eine klar gekennzeichnete Übersicht, was verbindlich und was bloß vorgeschlagen ist – Kroatien, Portugal, Slowenien, Lettland, Estland und die Niederlande.
Factur-X und ZUGFeRD werden oft als unterschiedliche Formate beschrieben. Ab ZUGFeRD 2.1 / Factur-X 1.0 sind sie technisch identisch – eine hybride PDF mit eingebettetem EN-16931-XML. Hier lesen Sie, was das bedeutet und welchen Namen Sie wo verwenden.
Peppol ist das Netzwerk, das viele EU-Länder für die verpflichtende E-Rechnung nutzen. Eine verständliche Erklärung von Peppol, dem 4-Ecken-Modell, was ein Access Point ist und wie es sich von einer staatlichen Clearing-Plattform unterscheidet.
EN 16931 ist die europäische Norm im Kern jeder EU-E-Rechnungspflicht. Eine verständliche Erklärung, was sie ist (und was nicht), wie XRechnung, Peppol BIS und Factur-X alle damit zusammenhängen und warum sie für die Konformität wichtig ist.
UBL und CII sind die beiden XML-Syntaxen, die die europäische E-Rechnungsnorm EN 16931 ausdrücken. Was jede ist, wo sie eingesetzt werden (Peppol nutzt UBL; ZUGFeRD/Factur-X nutzt CII) und welche Sie tatsächlich brauchen.
XRechnung und ZUGFeRD sind die beiden E-Rechnungsformate Deutschlands. XRechnung ist reines XML; ZUGFeRD ist eine hybride PDF mit eingebettetem XML. Was das in der Praxis bedeutet, welches im öffentlichen Sektor verlangt wird und welches Sie für B2B nutzen.